Baum pflanzen

Die beste Zeit zum Einpflanzen ist das Frühjahr und der Herbst. Container-Pflanzen können prinzipiell das ganze Jahr eingesetzt werden, aber wenn möglich, dann ist die Zeit zwischen September und November, bevor der Frost kommt, zu bevorzugen. Warum? Im Herbst ist es nicht mehr so heiß, die Pflanzen benötigen daher nicht mehr so viel Wasser und der Baum oder Strauch hat noch Zeit, sofern es nicht gleich friert, zum Anwurzeln. Im Frühjahr ist die Pflanze dann schon gut verwurzelt.

Vom Ausheben bis zum Einsetzen

Wähle zuerst den Standort für deine zukünftige Pflanze aus. Manche Pflanzen bevorzugen eine sonnige Lage, andere wieder Halbschatten. Am besten du schaust beim Kaufen auf das Etikett der Pflanze oder fragst einen Mitarbeiter und suchst die Pflanze aus, die mit dem neuen Standort am besten zurechtkommt und die dir natürlich auch gefällt.

Hebe mit einem Spaten ein Loch aus, das im Durchschnitt doppelt so breit und tief ist, wie der Wurzelballen selbst. Die ausgeschaufelte Erde benötigst du dann wieder zum Zuschütten.

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Bevor du den Strauch oder Baum einsetzt, lockere die Erde im Pflanzloch noch ein bisschen mit einer Harke auf. Das erleichtert den Wurzeln das Anwachsen. Ist der Boden lehmig, dann schütte ein wenig Kies in die Grube um die Wasserdurchlässigkeit zu verbessern, denn bei Staunässe verfaulen die Wurzeln und die Pflanze überlebt nicht lange.

Bei Containerpflanzen löse vorsichtig den Wurzelballen vom Topf und reiße den Wurzelballen leicht auf.  Bei Wurzelballenpflanzen kannst du den Ballen vor dem Einpflanzen ein paar Stunden ins Wasser stellen. Das hilft beim Anwurzeln. In diesem Fall dürfen die Wurzeln einmalig triefendnass werden.

Wenn du eine zweite Person hast, die dir beim Einpflanzen hilft wäre das toll. Alleine ist es gar nicht so einfach, die Pflanze gerade auszurichten, vor allem wenn der Strauch oder Baum schon etwas größer ist. Achte darauf, dass die „schöne“ Seite immer die Ansichtsseite ist.

Bei größere Sträuchern oder Bäumen stelle ins Pflanzloch einen Pfahl dazu. Der soll verhindern, dass die Pflanze beim nächsten Windstoß in Schieflage gerät. Wenn du einen Baum pflanzt, dann binde den Stamm am Pfahl an. Bei einem Strauch genügt es, den Pfahl so nahe wie möglich zu setzen.

Dann fülle das Loch rund um die Pflanze mit der Aushuberde. Wenn du die ausgehobene Erde mit frischer Pflanzerde oder Kompost mischt, dann hat die Pflanze sofort einen guten Start. Apropos Start: Eine Handvoll organischen Dünger (z.B. Hornspäne) kannst du der Erde zusätzlich beifügen.

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Jetzt darfst bzw. sollst du die Erde flach andrücken und zwar rund um die Pflanze. Aber bitte vorsichtig damit du die Wurzeln nicht verletzt. Baue rund um die Pflanze einen kleinen Erdwall auf, damit das Gießwasser nicht gleich abrinnt.

Gieße mit der Gießkanne vorsichtig rund um die Pflanze. Das Wasser soll langsam versickern und nicht gleich alles überschwemmen.

Noch ein Tipp: der wird dir nicht gleich gefallen, bringt aber einem schnittverträglichem Strauch unheimlich viel: Kürze den Strauch gleich nach dem Einsetzen um 1/3. Das kostet sicher Überwindung, aber es regt den Strauch zu dichterem Wachstum an. Das Ergebnis gibt’s dann im Jahr drauf.

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