Balkonblumen pflegen

Blumen im Topf entwickeln auf kleinstem Raum in kurzer Zeit eine enorme Blattmasse und zahlreiche Blüten. Kraft und Halt dafür kann nur aus dem beschränkten Erdvolumen geschöpft werden. Es lohnt sich daher immer, wenn du zu guter Erde greifst! Sie muss strukturstabil sein und Wasser gut abrinnen lassen, damit keine Staunässe entsteht, andererseits aber auch nicht schnell austrocknen.

Für sonnige Lagen ist das Angebot an Balkonpflanzen extrem groß. Du kannst zwischen Aztekengold, Blauem Gänseblümchen, Strauchmargeriten, Elfenspiegel, Mittagsblumen, Petunien, Surfinien und vielen mehr wählen.

Für halbschattige Lagen bist du mit Fuchsie, Begonie, Vanilleblume, Fleißigem Lieschen, Husarenknöpfchen, Buntnessel, Zauberschnee Schneeflockenblume und Zauberglöckchen gut beraten. Einjährige Kletterpflanzen wie Glockenrebe und Schwarzäugige Susanne sorgen dazu binnen weniger Wochen für einen blühenden Sicht-, Wind- und Sonnenschutz.

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Wasser marsch!

Wegen starker Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen, die schnell zum Austrocknen der Erde führen, musst du auf sonnigen Balkonen auf eine gleichmäßige Wasserversorgung achten.

Die meisten Sommerblumen sind wärmeliebend und brauchen einen durchlässigen Boden. Staunässe vertragen sie generell schlecht. Gieße daher morgens, damit nasse Blätter tagsüber trocknen. Zur heißen Mittagszeit wirken Wassertropfen wie ein Brennglas und können Verbrennungen an den Blättern verursachen.

Gieße lieber weniger oft, dafür intensiver. Vermeide es, die Blätter dabei zu überbrausen, das kann Krankheiten fördern! Gut ist es auch, das Gießwasser in der Kanne oder im Kübel einige Zeit erwärmen zu lassen, um Kälteschocks zu vermeiden.

Wasserspeichernde Balkonkistchen sind eine sinnvolle Anschaffung. Das Wasserreservoir garantiert eine gleichmäßige Bewässerung nach Pflanzenbedarf, auch über mehrere Tage.

Den Hunger stillen

Spätestens sechs Wochen nach der Pflanzung sind die Nährstoffe im Topf erschöpft und du solltest deine Balkonpflanzen regelmäßig „füttern“. Für die wöchentliche Nachdüngung eignen sich flüssige und feste Dünger mit mehrfachen Nährstoffen.

Eine andere Form der Nährstoffversorgung bieten Depot- oder Langzeitdünger. Diese mischt du dem Substrat vor dem Einpflanzen bei. Sie geben dann die Nährstoffe während der ganzen Saison langsam und gleichmäßig an die Pflanzen ab. Für schnelle Wirkung bei zusätzlichem Bedarf sorgen diverse Flüssigdünger ebenso wie die bequemen Düngetabletten.

Einige Balkonblumen haben einen erhöhten Eisenbedarf, z.B. Petunien, Surfinien, Nemesien und Zauberglöckchen. Spezialdünger mit hohem Eisenanteil sind hier sinnvoll. Übrigens: Für die Wirkung des Düngers ist auch das Gießen wichtig. Denn Langzeitdünger kann nur in feuchtem Erdreich ausreichend Nährstoffe abgeben.

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Verwelkte Blüten entfernen

Auch Balkonblumen blühen nicht in erster Linie, um uns zu gefallen, sondern um Samen zu bilden und sich fortzupflanzen. Deshalb lässt die Knospenbildung bei Pflanzen, die bereits Fruchtansätze tragen, deutlich nach. Um das zu verhindern, schneidest oder zupfst du welke Blüten regelmäßig ab, so bilden sich statt Samen neue Blütenknospen.

Im Sinne der leichteren Pflege wird in der Züchtung immer mehr auf „Selbstreinigung“ Wert gelegt. Bei selbstreinigenden Arten wie Zauberglöckchen, Schneeflockenblume, Zauberschnee, Fächerblume, Blauem Gänseblümchen, Husarenknöpfchen und Zweizahn (Bidens) muss Verblühtes nicht abgezupft werden, sondern es vertrocknet und fällt zu Boden.

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