Die richtige Erde

Du kennst das sicherlich: Wenn man vor den Paletten mit verschiedensten Erden steht, die angeboten werden, kann man schon mal den Überblick verlieren. Die Auswahl reicht von Spezialerden für einzelne Pflanzenarten und Erden für besondere Verwendungszwecke über torffreie Produkte bis hin zu Erden mit Dauerdünger und vieles mehr. Beim Kauf solltest du schon wissen, für welchen Zweck du die Erde benötigst.

Aussaaterde

Für die Anzucht von Samen darfst du keinesfalls stark gedüngte Erde verwenden, damit die jungen Wurzeln nicht verbrennen. Auch sollten möglichst keine anderen Samen, Sporen und Pilze enthalten sein. Wichtig ist, dass die Struktur locker bleibt und ein guter Wasserabzug gewährleistet ist. Die IMMERGRÜN Aussaaterde eignet sich ideal für Sämlinge und Stecklinge. Sie ist besonders mild vorgedüngt, die Nährstoffe reichen für die ersten 4 Wochen. Danach werden die Pflanzen umgesetzt und mit entsprechendem Dünger versorgt.

© RWA
© RWA

Balkonblumenerde

Im knapp bemessenen Erdreich müssen besonders viele Nährstoffe enthalten sein, rasch verfügbare sowie Langzeitdünger, die nach und nach Stickstoff, Phosphor und Kali abgeben. IMMERGRÜN Balkonblumenerde ist eine anwendungsfertige Spezialerde für alle Blühpflanzen im Freien und versorgt deinen Pflanzen für 4 bis 6 Wochen. Du kannst Balkonblumenerde aber auch selber mischen: 1/3 Gartenerde, 1/3 reifen Kompost und 1/3 Quarzsand. Kokosfasern oder gut verrotteter Rindenhumus als weitere Zugaben lockern auf. Hornspäne sind ein guter Langzeitdünger.

Erde für Kräuter

Von ihren Ansprüchen her lassen sich Kräuter in zwei Gruppen einteilen: Rosmarin als Vertreter der mediterranen Kräuter liebt es, in trockener, lockerer Erde zu wachsen; Petersilie mag einen tonhaltigen Boden, der Wasser und Nährstoffe gut speichert. Staunässe vertragen beide nicht. Für Thymian, Oregano und Salbei mischt du Splitt mit Sand und etwas Kompost. Schnittlauch und Liebstöckel entwickeln sich prächtig in Gartenerde mit Kompost und Hornspänen. Ganz einfach ist es, wenn du die fertige IMMERGRÜN Bio Kräuter- und Aussaaterde verwendest.

© RWA

Pflanzerde für Gemüse und Blumen

IMMERGRÜN Ur-Krafterde ist eine Spezialerde mit Mykorrhiza und sorgt für ein kraftvolles Wurzel- und Pflanzenwachstum. Der Pilz Mykorrhiza ist ein natürlicher Partner von Pflanzen. Er liefert der Pflanze Nährstoffe und bekommt im Austausch Zucker. Somit entsteht eine Nährstoffversorgung, die die Pflanze besser wachsen lässt und sie nachhaltig stärkt. Mykorrhiza stimuliert aber auch das Wurzelwachstum auf natürliche Weise. So wird das Wurzelvolumen erhöht und die Nährstoffaufnahme verbessert. Der IMMERGRÜN Ur-Krafterde ist zudem ein Schafwolldünger beigefügt, der eine langanhaltende, sanfte Düngung bringt.

Die IMMERGRÜN Pflanzerde torffrei ist etwas für umweltbewusste Gärtner, da Torf ein sehr langsam nachwachsender Rohstoff ist.

Kübelpflanzenerde

Erden, die für Kübelpflanzen verwendet werden, müssen strukturstabil, gut wasserspeichernd sein und einen hohen Tonanteil aufweisen, so wie die IMMERGRÜN Pflanzerde mit bioaktivem Ton. Sie ist für Blumen, Bäume und Sträucher. Die Erde ist gebrauchsfertig, biologisch aktiv, vorgedüngt und mit allen wichtigen Nährstoffen angereichert, die für die ersten 4 Wochen ausreichen. Dann empfehlen wir eine Düngergabe.

Es ist nicht nötig, jedes Jahr die komplette Topferde zu tauschen. Das machst du nur, wenn der Topf zu klein geworden ist und die Pflanze in einen größeren übersiedeln muss. Dazwischen genügt es, wenn du die obersten 10 cm der Erde im Topf durch frische ersetzt.

© RWA

Erde für Rosen

Bei der Pflanzung von Rosen mischt du IMMERGRÜN Rosenerde zum Bodenaushub dazu. Sie weist eine lockere Struktur und hohe Stabilität auf. Dadurch wird ein Verklumpen verhindert und die Rosenwurzeln bekommen ausreichenden Halt, aber auch Luft. Die Erde enthält fein gemahlenen Kalkstein sowie alle wichtigen Haupt- und Spurennährstoffe für den Start. Kompost ist jetzt noch nicht sinnvoll, er könnte die feinen Haarwurzeln der Rose verbrennen. Erst im nächsten Jahr, nach der ersten Blüte, ist eine organische Düngergabe wichtig.

Pflanzerde für Gehölze

Unsere IMMERGRÜN Pflanzerde ist ein Spitzenprodukt mit bioaktivem Ton für Blumen, Bäume und Sträucher. Diese Erde fördert kräftige Wurzelentwicklung und gesundes Wachstum und ist gebrauchsfertig mit allen wichtigen Nährstoffen vorgedüngt. Diese Nährstoffe reichen für die ersten vier Wochen, danach empfehlen wir regelmäßige Düngergaben.

Substrate für Moorbeet-Pflanzen

Sehr langsam nur wächst Torf in der Natur nach. Aus Umweltschutzgründen wird er daher immer seltener abgebaut. Torffreie und torfreduzierte Erdmischungen wie die IMMERGRÜN Moorbeeterde enthalten Ersatzstoffe wie Kokos- und Holzfasern oder Rindenkompost. Sämtliche Moorbeet-Pflanzen wie Rhododendren, Azaleen oder auch Heidelbeeren brauchen einen niedrigen pH-Wert des Erdreichs, um gut zu gedeihen. Mit einem Laubkompost, der ausschließlich auch Laubblättern gemacht wird, kannst du diesen Effekt auch erzielen.

Für das Hochbeet

Die IMMERGRÜN Bio-Hochbeeterde enthält reichhaltige Nährstoffe für starkzehrende Pflanzen und eignet sich nicht nur für Hochbeete, sondern auch für Kübel, Tröge und den Gemüsegarten. Sie besitzt ein hohes Wasserspeichervolume, das bestens für Hochbeete geeignet ist.

© RWA
© RWA

Woran erkennst du hochwertige Erde?

Die richtige Blumenerde sichert das Wachstum von gesunden und kräftigen Pflanzen. Wer hier spart, ist schlecht beraten. Was bei Billigerden passieren kann: Zu feine Struktur verursacht Staunässe, da überschüssiges Wasser nicht abfließen kann. Die Wurzeln beginnen leicht zu faulen. Fehlender Dünger lässt die Pflanzen vom ersten Tag weg hungern. Sie wurzeln ganz schlecht und zeigen nur schwaches Wachstum. Die Blätter verfärben sich hell und der Blütenansatz ist spärlich.

Qualitätserde enthält:

  • Torf oder Ersatzstoffe: Sie haben ein gutes Wasserspeichervermögen und zahlreiche Hohlräume, die eine optimale Luftversorgung der Wurzeln gewährleisten.
  • Tonminerale: Sie speichern Wasser und Nährstoffe und geben diese langsam wieder ab.
  • Rindenhumus: Er verbessert die Struktur der Erde, hält deren pH-Wert stabil und versorgt sie mit Nährstoffen und Spurenelementen.
  • Startdünger: Er bietet deinen Pflanzen von Beginn an bis zu 8 Wochen lang sofort verfügbare Nährstoffe und ermöglicht dadurch ein rasches Einwurzeln. Langzeitdünger übernimmt die Nährstoffversorgung danach und gibt über 4 bis 5 Monate gleichmäßig Nährstoffe ab. Dadurch ist eine Überdüngung so gut wie ausgeschlossen.

Tipp: Wertvolle Maulwurfserde

In manchen Gärten hinterlässt der nützliche Maulwurf derart viele Hügel, dass er doch zum Ärgernis wird. Dabei ist auch die Erde, die er aufwirft, besonders wertvoll: Sie eignet sich, mit etwas Kompost vermischt, für die Befüllung von Töpfen und Balkonkästen. Maulwürfe fressen zahlreiche Engerlinge und beißen im Gegensatz zu den schädlichen Wühlmäusen keine Wurzeln an.

Unsere Empfehlungen

 

Immergrün Pflanzerde

70 Liter

Für alle Garten- und Balkonpflanzen

IMMERGRÜN Hochbeeterde

© RWA

60 Liter

Speziell für Hochbeete, gute Wasserspeicherung

IMMERGRÜN Aussaaterde

© RWA

20 Liter

Mit besonders feiner Struktur

IMMERGRÜN Erde torffrei

© RWA

60 Liter

Aus 100 % nachwachsenden Rohstoffen

Immergrün Pflanzerde

70 Liter

Für alle Garten- und Balkonpflanzen

IMMERGRÜN Aussaaterde

© RWA

20 Liter

Mit besonders feiner Struktur für die Jungpflanzenanzucht

IMMERGRÜN Bio-Hochbeeterde

© RWA

60 Liter

Für Hochbeete, gute Wasserspeicherung der Erde

IMMERGRÜN Erde torffrei

© RWA

60 Liter

Aus 100 % nachwachsenden Rohstoffen

Mehr Blumen & Pflanzen

© RWA
, ,

Rosen durch Stecklinge vermehren

Du hast im Garten eine Rose, die dir besonders am Herzen liegt? Dann vermehre deine Lieblingsrose. Strauch-, Kletter-, Bodendecker- oder Ramblerrosen kannst du nämlich ganz leicht selber vermehren. Die beste Zeit dafür ist von Juli bis August, da die einjährigen Triebe schon ausreichend verholzt sind.
© GettyImages
, ,

Lavendel, das Parfum im Garten

Lavendelpflanzen bringen mediterranes Flair in den Garten. Die duftenden violetten Blüten machen Beete und Blumentöpfe zum Blickfang. Das „Wunderkraut“ kann aber noch viel mehr.
© RWA© RWA
, ,

Pflanzen für den Teich

Ein Teich im Garten mit wunderschön blühenden Seerosen, da kommt Romantik auf. Der Übergang vom Wasser zum Ufer sollte harmonisch verlaufen. Mit Pflanzen, Steinen und stilvollen Elementen wird dein Biotop zum Blickfang.
© RWA
, ,

Rosen durch Stecklinge vermehren

Du hast im Garten eine Rose, die dir besonders am Herzen liegt? Dann vermehre deine Lieblingsrose. Strauch-, Kletter-, Bodendecker- oder Ramblerrosen kannst du nämlich ganz leicht selber vermehren. Die beste Zeit dafür ist von Juli bis August, da die einjährigen Triebe schon ausreichend verholzt sind.
© GettyImages
, ,

Lavendel, das Parfum im Garten

Lavendelpflanzen bringen mediterranes Flair in den Garten. Die duftenden violetten Blüten machen Beete und Blumentöpfe zum Blickfang. Das „Wunderkraut“ kann aber noch viel mehr.
© RWA© RWA
, ,

Pflanzen für den Teich

Ein Teich im Garten mit wunderschön blühenden Seerosen, da kommt Romantik auf. Der Übergang vom Wasser zum Ufer sollte harmonisch verlaufen. Mit Pflanzen, Steinen und stilvollen Elementen wird dein Biotop zum Blickfang.