HORTENSIEN­WUNDER

Hortensien sind klassische Schönheiten. Vom Image als Pflanze aus Omas Garten haben sie sich erfolgreich gelöst und sie begeistern durch ihre unterschiedlichen Farbnuancen. Mittlerweile gibt es sie in unzähligen Sorten, die durch Einkreuzung verschiedener Arten entstanden sind.

Ausgeblüht?

Nach der Blüte kannst du die Hortensie im Garten an einen halbschattigen Platz pflanzen, dort wird sie schon im folgenden Jahr wieder blühen. Wähle dazu einen geschützten Standort, denn starker Frost kann den Hortensien zusetzen und die Blütenanlagen für den nächsten Sommer dahinraffen.

Es gibt aber eine Ausnahme: Die Hortensie „Endless Summer“ blüht nicht nur an den Trieben des Vorjahres, sondern auch an den neuen und kann deshalb auch nach Spätfrosten noch im selben Jahr blühen.

Alle Hortensien brauchen einen kalkfreien Boden mit ausreichend Feuchtigkeit. Normalen Gartenboden musst du mit Moorerde im Verhältnis 1: 1 aufbereiten. Damit kein Eisenmangel mit chlorotisch-gelben Blättern auftritt, sollte der pH-Wert unter 6 liegen.

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Entdecke die Vielfalt!

Die verschiedenen Gartenhortensien blühen von Mai bis September, und die Vielfalt ihrer Blüten ist erstaunlich.

Ballhortensien tragen runde Blütenkugeln. Mit den neuen Variationen mit teils doppelt und dreifach gefüllten Einzelblüten wird die Wirkung immer üppiger.

Tellerhortensien haben flache Blütenformen. Sie tragen in der Mitte des runden Blütenstandes kleine, unscheinbare Blüten und außen einen Kranz großer sogenannter Schaublüten. Was das bedeutet? Dass die kleinen Blüten in der Mitte die fruchtbaren, eigentlich wichtigen sind, während die großen Außenblüten steril sind und nur der „Show“ dienen – Schaublüten also.

Die Schneeballhortensie trägt große, weiße Blütenbälle und bringt weißes Leuchten an schattige Standorte, jene der Rispenhortensie erinnern eher an Fliederblüten.

Eine ganz besondere Pflanze ist die Samthortensie, deren Blätter und Triebe samtig behaart sind.

Auffällige Blätter trägt die Eichenblatthortensie. Sie sind groß, tief gebuchtet und verfärben sich im Herbst rot.

Tipps zur richtigen Pflege

Im Topf brauchen Hortensien reichlich Wasser; stauende Nässe behagt ihnen aber gar nicht, deshalb musst du überschüssiges Gießwasser immer entfernen.

Zum Umtopfen verwendest du Rhododendronerde und mischt etwa 20 % gute Gartenerde und etwas Rhododendren-Langzeitdünger bei.

Die Ausfärbung der Hortensienblüten kann variieren, eine Besonderheit, die zum Reiz der Hortensie beiträgt. Manche rote und rosafarbene Arten verfärben sich blau, wenn man sie mit Aluminiumsulfat versorgt und ein niedriger pH-Wert der Erde gegeben ist. Es gibt auch speziellen Hortensiendünger, der sauer wirkt und gleichzeitig zum Blaufärben geeignet ist. Weiß blühende Sorten bleiben allerdings immer weiß.

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A

  • Schneeball- und Rispenhortensien blühen am einjährigen Holz und vertragen einen Rückschnitt im Herbst oder im zeitigen Frühjahr.
  • Ball- und Tellerhortensien blühen am vorjährigen Holz. Sie darfst du nicht zurückschneiden, sonst schneidest du die Blütenansätze weg und es kommt zu keiner Blüte! Lediglich ein vorsichtiger Rückschnitt von abgestorbenen oder sehr alten Trieben ist hier sinnvoll.

Noch ein Tipp: wenn du Hortensienblüten am Strauch ausreifen lässt, bis sie grün werden, und danach trocknest, halten sie viele Wochen. Mit etwas Geschick lassen sich damit auch schöne Kränze und Gestecke herstellen.

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