Nistplätze für Vögel

Wenn im Frühjahr die Vögel aufgeregt zwitschern, dann sind sie meistens auf der Suche nach geeigneten Nistplätzen. Möchtest du, dass sich die gefiederten Freunde in deinem Garten niederlassen? Dann zeigen wir dir, wie du sie zu dir locken kannst.

Vögel mit attraktiven Plätzen und Futter anlocken

Vögel fühlen sich in einem naturnahen Garten wohl. Er sollte frei von Pestiziden sein, umgeben von Wildpflanzen sowie Bäumen und Sträuchern. In einem wahren Vogelparadies gibt es noch Totholzbereiche, Biotope und verschiedene Vogelhäuser.

Die einfachste Methode, Vögel in den Garten zu locken, ist natürlich über das Futter. Es gibt schöne und robuste Vogelhäuschen, die den Garten auch optisch aufwerten. In der Nähe von Büschen und Bäumen ist der Stellplatz optimal, falls die Vögel vor Feinden fliehen müssen. Stelle das Häuschen so auf, dass es für die Vögel gut sichtbar ist.

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Vogelfreundlicher Garten

Vogelhäuser: nicht das schönste Vogelhäuschen lockt Sperlinge, Stare oder Meisen an, sondern Nistkästen, die artgerecht gestaltet sind. Vögel sind anspruchsvoll und beziehen nicht jedes Quartier.

Sträucher: mit Vogelbeere-, Holunder-, Schneeball- oder Wildrosen haben die Vögel ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Die Beeren benötigen sie, bevor es im Herbst wieder Richtung Süden geht. Vögel, die hier bleiben, brauchen die Früchte zur Überwinterung.

Hecken: können auch als Nist- oder Schlafplätze dienen. Beachte bitte, dass zwischen März und Oktober keine Hecken geschnitten werden sollen. Es könnten sich darin schon Vögel befinden, die gerade brüten. Nur schonende Pflegeschnitte sollte man in dieser Zeit tätigen.

Wildkräuter und Wildblumen stehen lassen: Vögel fressen nicht nur gerne die Samen der Wildkräuter und Wildblumen, sondern auch die Insekten, die im wilden Eck herumschwirren.

Einen Haufen totes Holz: du kannst einen natürlichen Bereich im Garten mit einem Holzhaufen und verschiedenen Ästen nicht nur ein bisschen verwildert aussehen, sondern auch verwildern lassen. Rotkelchen suchen beispielsweise zwischen Hölzern und Ästen nach Nahrung und manche Vögel finden ihre Nistplätze darin.

Künstliche und natürliche Trink- und Badeplätze: Vögel benötigen Wasser. Sei es zum Trinken oder als Badeplatz. Ideal sind kleine Wasserschalen, wo sie beides machen können. Bitte stell die Wasserbehälter so auf, dass sie geschützt vor Katzen, Mardern und anderen Feinden sind. Hast du ein kleines Biotop, so sollte das Gewässer auch über eine Flachwasserzone verfügen. Ein idealer Trink- und Badeplätze für deine gefiederten Freunde.

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Das perfekte Häuschen für Vögel

Stelle das Vogelhäuschen immer so auf, dass das Einflugloch an der windabgewandten Seite liegt. Vermeide auch einen Platz in der prallen Sonne. Zu bevorzugen sind Nistkästen aus Holz. Achte bei der Wahl des Vogelhäuschens darauf, welche Vögel du gerne im Garten hättest. Außerdem sollten die Häuschen 2 – 3 m hoch hängen, denn sogar die entzückenden Eichhörnchen stürzen sich gerne auf die Eier von Jungvögeln.

  • Nistkästen mit einem kleinen Einflugloch von 2,8 cm locken z.B. Singvögel, wie Blau- und Sumpfmeisen oder Kleiber an. Kohlmeisen benötigen hingegen ein Einflugloch, das 3,2 cm groß ist. Der Nistkasten selbst sollte eine Grundfläche von 12 x 12 cm aufweisen. Hänge den Nistkasten in einer Höhe von 2 m an einem Baum auf.
  • Sind die Einfluglöcher ca. 15 cm im Durchmesser, dann werden sie gerne von Dohlen bewohnt. Das Häuschen sollte 20 x 20 cm große sein und eine Tiefe von 40 cm haben. Aufgehängt wird der Nistkasten in einer Höhe von 3 m.
  • Es gibt auch Vogelhäuser, die kein Einflugloch haben, sondern vorne halboffen sind. Diese Art von Nistkasten ist z.B. für die Bachstelze geeignet.
  • Schwalben benötigen Lehmbauten und die bevorzugte Lage wäre unter einem Dachsims. Du kannst auch mehrere Schwalbenhäuser nebeneinander, wie in einer Reihenhaussiedlung, hängen. Die Mindesthöhe sollte 3 m sein.
  • Für Sperlinge reicht ein Einflugloch von 3,5 cm aus. Die Außenmaße sollen 15x15x15 cm sein.

Vögel füttern

Als Futter eignen sich unterschiedliche Körner, wie beispielsweise Sonnenblumenkerne. Auch Nüsse im Ganzen oder grob gehackt, sind Leckerbissen für Vögel. Ein Klassiker im Winter sind Meisenknödel im Netz, die man einfach an Bäumen und Sträuchern anbringen kann. Diese sind besonders fetthaltig und nahrhaft für die gefiederten Tierchen. Im Winter kann man sogar Erdnussbutter füttern. Sie muss nur frei von Zusatzstoffen sein. Natürlich sind auch Beeren eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan vieler Vögel – nur schimmlig dürfen sie nicht sein und werden. Daher ist ein regelmäßiger Kontrollblick  auf die Vogelhäuschen wichtig.

Bei fertigen Vogelmischungen achte darauf, dass sie möglichst wenig rote oder goldene Hirse bzw. Flachs enthalten. Füttere auf keinen Fall Essensreste, Fleisch, Brot oder ähnliches. Davon werden die Tiere krank oder können sogar daran sterben.

Füttern ist jedenfalls nicht nur für den Winter ein Thema, sondern ganzjährig, da Vögel aufgrund von Verlust an Landschaftsformen (Äcker, Hecken, Sträucher, Wiesen) und durch Beton sowie Asphalt  immer schwerer Futter finden.

Nistkästen reinigen

Nicht nur nach der Brutsaison, sondern auch zwischendurch sollte der Nistkasten regelmäßig gereinigt werden, um Schimmel und Krankheitserregern vorzubeugen. Achte gleich beim Kauf darauf, dass das Häuschen leicht zu öffnen ist und dass du es gut reinigen kannst. Verwende für die Reinigung immer Handschuhe und befreie das Häuschen mit einer groben Bürste von Schmutz und Kot. Benütze auf keinen Fall Reinigungsmittel.

Lass den gereinigten Nistkasten einfach im Garten hängen und beobachte, ob neues Leben ins Haus zieht. Wenn du Glück hast, dann beziehen im Sommer Schmetterlinge dein Vogelhäuschen. Bevor die Vögel sich wieder einnisten, sollte das Vogelhäuschen wieder gründlich gesäubert werden.

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