Richtig kompostieren

Kompostieren bedeutet, im Kreislauf der Natur zu gärtnern, denn aus Garten- und Küchenabfällen wird wertvoller, kostenloser Dünger. Alles was du brauchst, ist ein wenig Zeit; das Material liefert dir dein Garten.

Kompost ist genial!

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Das Wichtigste bei der Neuanlage eines Komposthaufens ist die Wahl des richtigen Standorts. Der optimale Gartenplatz für den Kompost ist gut zugänglich: Du kannst ihn auch von der Küche aus rasch erreichen. Vermeide es aber, den Komposthaufen direkt an der Grundstücksgrenze beim Nachbarhaus zu platzieren.

Wichtig ist außerdem, dass der Platz einigermaßen windgeschützt und nicht in der prallen Sonne liegt. Direkter Bodenkontakt muss unbedingt gegeben sein, damit Kleinstorganismen einwandern können, die die Zersetzung in Angriff nehmen.

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Ein, zwei oder drei Behälter?

Für die optimale Kompostwirtschaft brauchst du mindestens zwei Behälter – einen für den Verrottungsprozess und einen Behälter, in den man frische Materialien füllt. Die Komposteinfassung kannst du entweder fertig kaufen oder selbst bauen. Aufgestellte und befestigte Euro-Paletten ergeben eine einfache, aber zweckmäßige Umzäunung.

Die Breite des Komposthaufens sollte ca. 1,5 m betragen, die Höhe ist mit 1,0 m bis 1,5 m beschränkt. Für die Länge gibt es keine Vorgaben.

So baust du deinen Kompost auf

Der Aufbau des Komposthaufens erfolgt in Schichten:

Die unterste Lage besteht aus lockerem Material, um die Luftversorgung und den Wasserabfluss zu ermöglichen. Verwende dafür groben Baum- und Strauchschnitt.

Darauf kommen Küchen- und Gartenabfälle wie Gemüse- und Obstreste, verwelkte Blumen und Rasenschnitt, wieder gefolgt von grobem, lockerem Material usw. Achte darauf, verschiedene Strukturen und Feuchtigkeitsgrade abzuwechseln.

Grundsätzlich kannst du das gesamte organische Material, das in Haus und Garten anfällt, kompostieren. Nur pilzbefallene Pflanzenteile, Fleisch und Knochen (Ratten!), Wurzelteile und Samenstände von hartnäckigen Unkräutern wie z.B. der Quecke solltest du keinesfalls einbringen.

Streu zwischen den Lagen dünne Schichten von Erde, Urgesteinsmehl oder Bodenaktivator; das beschleunigt den Verrottungsprozess.

Den Abschluss des Haufens bildet eine Abdeckung aus Gras oder Laub.

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Wann ist der Kompost fertig?

Nach etwa 6 bis 12 Monaten ist der Kompost je nach Ausgangsmaterial fertig. Du erkennst reifen Kompost an der dunkelbraunen Farbe, der krümeligen Struktur und dem wunderbaren Waldgeruch. Um die Reife zu beschleunigen, kannst du den Haufen nach 3 bis 6 Monaten bzw. einmal pro Jahr umsetzen, d.h. du schichtest das Material auf einen zweiten Haufen um.

Vor der Verwendung im Garten siebst du die Komposterde, wenn du größere Teile wie unverrottete Äste aussortieren möchtest; das musst du aber nicht. Du kannst die Komposterde auch einfach am Beet glattrechen und dabei grobe Teile entfernen.

Reif oder nicht reif – das ist hier die Frage!

Rohkompost ist schon nach 3 bis 5 Monaten fertig. Er enthält noch grobe Teile und jede Menge Bodenleben und du kannst ihn zum Mulchen im Herbst verwenden. Bis zum Frühjahr ist er ganz verrottet.

Reifer Kompost ist vollständig verrottet und du kannst ihn zu jeder Zeit ausbringen.

Eine Faustregel besagt: Je Quadratmeter Fläche sollst du drei Schaufeln Kompost pro Jahr einbringen, das sind insgesamt ca. 5 Liter und entspricht einer ca. 1 cm hohen Schicht, die du in den Boden einarbeitest.

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