Vielfältige Ziergräser

Ziergräser sind pflegeleicht und anspruchslos, und vor allem in heißen Sommern werden sie immer beliebter, denn die meisten von ihnen kommen mit wenig Wasser aus. Mit ihren filigranen oder überhängenden Wuchsformen lockern sie Staudenrabatten auf und schaffen Blickpunkte. Du kannst sie als Begleiter, Lückenfüller oder Solisten einsetzen.

Manche treiben’s bunt

Mit farbigen Gräsern wird es bei dir ganz ohne Blüten bunt, denn Gras „grünt“ auch blau, gelb, rot oder gestreift.

Weiß- und gelbbunt etwa sind die Weißbunte Zwerg-Segge mit ihren markant weiß gerandeten Blättern oder das Japan-Silberbandgras mitgelblich-weiß gestreiftem Laub. Diese werden mit ihren bogig überhängenden, lockeren Blütenrispen bis zu einem dreiviertel Meter.

Rein gelb ist das niedrige Japan-Goldbandgras – es leuchtet auch aus dunklen Gartenecken.

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Magst du Orange und Rot? Dann verwende die Schopf- oder Neuseelandsegge oder die Fuchsrote Segge mit ihrem feinen Laub.

Richtig intensiv wird es mit dem Japanischen Blutgras: Hier steigert sich die Färbung zum Herbst hin zu einem glühenden Rot.

Blau schließlich erscheint beispielsweise die sehr anspruchslose und robuste Bläuliche Rutenhirse mit metallisch schimmernder Belaubung. Viele blaue Gräser wachsen in der Natur auf felsigen oder sandigen Böden und sind an trockene Klimaverhältnisse angepasst.

Mit schweren und wenig durchlässigen Böden, wie sie in Österreichs Gärten auch zu finden sind, kommen sie nicht gut zurecht.

Zarte Gräser mit feinen Blüten

Eine duftige Gestaltung gelingt dir am besten mit Gräsern, die auch blühen. Das Diamantgras treibt silbrig-rosa Blütenähren, und das etwas kleinere Tautropfen-Gras beeindruckt mit Blütenwolken, die im Wind zu tanzen scheinen, mit seinem außergewöhnlichen Duft und seiner Herbstfärbung. Das fast zwei Meter hohe Große Tautropfengras wirkt trotz seiner Höhe elegant und grazil, es ist gut winterhart und ausdauernd.

Oder kennst du die Lampenputzergräser mit ihren witzigen Blütenwalzen? Das Kleine Lampenputzergras – es färbt sich im Herbst goldgelb – und das Orient-Lampenputzergras blühen bis in den Oktober.

Sehr feine Blüten bringen Gräser der Gattung Stipa: ihre Samenstände schmücken bis in den Winter.

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So pflegst du deine Ziergräser

Im Februar/März kannst du alle Gräser zurückschneiden, die nicht immergrün sind. Bei immergrünen Gräsern schneidest du erst kurz vor dem Neuaustrieb im März/April, bei Seggen ist das meist unmittelbar nach der Blüte der Fall.

Lass immer den Ansatz stehen und schneide nie ganz am Boden ab. Du kannst deine Gräser die ganze wärmere Saison lang pflanzen, also von März bis Oktober, nur das frostempfindliche Pampasgras setzt du auf jeden Fall im Frühjahr.

Im Herbst schließlich werden die Gräser winterfest gemacht, aber nicht zurückgeschnitten. Sonst gelangt Wasser in die hohlen Halme, das dort gefrieren kann. Nur das Pampasgras bindest du zusammen und schützt den Fuß mit Laub und Reisig.

Die anderen Gräser brauchst du nicht zusammenzubinden, sie kommen auch ohne solche Maßnahmen gut über den Winter. Hohe Arten mit weicheren Stielen, die der Schnee niederdrückt, kannst du aber zusammenbinden, damit sie hübscher aussehen.

Unser Tipp:

Wenn deine Gestaltung auffallen soll, pflanzt du am besten ein Riesengras. Das Weißbunte Pfahlrohr mit seinen cremeweiß gestreiften Blättern kann 2 bis 3 Meter hoch werden. Ein Winterschutz mit Laub und Reisig ist empfehlenswert.

Oder das Orient-Lampenputzergras „Tall Tails“: Diese Sorte kann 70 bis 150 cm erreichen.

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