Weihnachtsstern pflegen

Der Weihnachtsstern gehört zur Adventzeit genauso dazu, wie der Adventkalender, Adventkranz oder die Barbarazweigerl. Deshalb wird er auch gerne Adventsstern genannt. Hier gibt’s Tipps, wie du den Weihnachtsstern am besten pflegst, damit du auch nach Weihnachten noch Freude damit hast.

Die Pflege fängt schon beim Kaufen an

Die Blätter des Weihnachtssterns sind sehr kälteempfindlich. Achte darauf, dass du die Pflanze, vor allem bei Minustemperaturen, in Papier einpackst, damit sie den Transport zu dir nach Hause gut übersteht. Bei einem Kälteschock würden die Blätter in kürzester Zeit abfallen. Das würde wahrscheinlich das Ende deines Weihnachtssterns bedeuten.

Der beste Platz für den Weihnachtsstern

Der Christstern, so wird die Pflanze auch genannt, liebt einen warmen, hellen und zugfreien Ort. Der beste Platz ist daher meistens im Wohnzimmer, denn dort hat es um die 20° C. Stell den Weihnachtsstern nicht auf die Fensterbank. Die abstrahlende Kälte von der Fensterscheibe tut der empfindlichen Pflanze nicht gut.

Umtopfen?

Du kannst deinen Weihnachststern gleich von Beginn an mit frischer Erde verwöhnen. Am besten du verwendest eine Mischung aus Blumenerde und Kakteenerde im Verhältnis 1:1. Topfe dann die Pflanze in ein größeres Gefäß um. Der Blumentopf sollte im Durchmesser maximal 2 cm größer als der vorige sein.

Da der Weihnachtsstern keine Staunässe mag, kannst du dies mit einer Drainage vermeiden, falls du einmal mehr, als ihm lieb ist, gießen solltest. Dazu eignet sich Tongranulat oder Kies.

Tipp: Lege zwischen den 2 Schichten ein Vlies, damit sich Erde und Drainage nicht vermischen.

Nicht einwässern

Zu viel Wasser mag die Pflanze überhaupt nicht. Mit Staunässe bringst du den Weihnachtsstern um. Das ist an den abfallenden Blättern zu erkennen. Leider ist es dann für eine Rettung meistens schon zu spät. Am besten du gießt erst, wenn die Erde im oberen Bereich trocken ist.

Das kannst du ganz leicht überprüfen. Stecke den Finger 2 cm tief in die Erde. Fühlt sich die Erde noch feucht an, dann warte noch mit dem Gießen. Mit der Zeit hast du dann die Gießabstände im Griff und musst deinen Finger nicht mehr schmutzig machen.

Düngen und pflegen

Mit diesen Tipps könntest du es schaffen, dass dir der Weihnachtsstern bis zu Ostern erhalten bleibt. Da die Pflanze am Tag 12 Stunden Dunkelheit benötigt, kannst du sie, wenn die Tage wieder länger werden, einen Papiersack oder Karton überstülpen.

Düngen

Ein frisch umgetopfter Weihnachtsstern braucht in den nächsten Monaten (Ende März, Anfang April) keinen Dünger. In einer Qualitätserde sind ausreichend Nährstoffe vorhanden. Hast du die Pflanze nicht umgetopft, dann dünge ihn von November bis Februar, während der Blütezeit, alle 2 Wochen. Später genügen alle 3 – 4 Wochen.

Rückschnitt

Weihnachtssterne benötigen prinzipiell keinen Rückschnitt. Sollte er doch etwas aus der Form geraten, dann kannst du die Triebe um die Hälfte kürzen. Da die Pflanze giftig ist, verwende immer Handschuhe!

Ruhephase

Wenn du nicht nur einen grünen, sondern dunkelgrünen Daumen hast, dann kannst du versuchen, die Pflanze zu „übersommern“. Schreck dich aber nicht, wenn die Blätter im Frühjahr abfallen, das ist normal. Jetzt beginnt die Ruhephase. Nach einem Monat kannst du ihn, wenn nötig, umtopfen und an einem warmen Ort stellen. Im Sommer hast du wahrscheinlich eher das Problem mit der Wärme. Der Christstern hat gerne konstante Temperaturen: Sommer wie Winter um die 20° C.

Nicht vergessen: Der Weihnachtsstern sollte mindestens 12 Stunden im Dunkeln stehen.

Die bunten Blätter sind keine Blüten

Im unteren Bereich wachsen immer grüne Blätter. Nur die Hochblätter sind rot. Mittlerweile gibt es schon Weihnachtssterne mit gelben oder orangen Hochblättern. Inmitten der bunten Blätter befinden sich die eigentlichen Blüten.

Weihnachtsstern von Kindern und Tiere fernhalten

Der Weihnachtsstern gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und ist daher giftig. Sind Kinder und Tiere im Haus, dann stelle den Blumenstock dorthin, wo sie ihn nicht erreichen können.

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