Wunderschöne Bodendecker

Hast du gewusst, dass die Böden in der Natur fast immer bewachsen sind? Pflanzen halten den Boden feucht, schützen ihn vor starken Temperaturschwankungen und fördern das Bodenleben. Bodendecker sind daher ein idealer Ort für Kleinstlebewesen und Insekten.

Setze mit Bodendeckern Akzente in deinem Garten. Die niedrigen Pflanzen eignen sich für Beete, Stein- sowie Alpengärten und haben den Vorteil, dass sie pflegeleicht sind und das Unkraut unterdrücken.

Bodendecker wachsen (fast) überall

Manche Bodendecker gedeihen im Schatten genauso gut wie in der Sonne. Sogar unter Bäumen oder an steilen Böschungen und schwer zugänglichen Stellen kannst du sie pflanzen. Sie schützen außerdem die Erde vor äußeren Einflüssen (z.B. Wind, Regen und Trockenheit) und bieten vielen Tieren einen geeigneten Lebensraum. Der Platz sollte allerdings nicht zu Staunässe neigen.

Die optimale Pflanzzeit

Die beste Pflanzzeit für Bodendecker ist vom Spätsommer bis in den Herbst hinein, da sich die Pflanze vor dem Winter noch an den Standort gewöhnen können. Setze die Bodendecker nicht zu eng, denn sonst treiben sie später vor allem in die Höhe und nicht, wie ewünscht, in die Breite, da sich die Pflanzen gegenseitig behindern. Befreie vor der Auspflanzung die Erde unbedingt von Unkräutern und Wurzelunkräutern.

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Immergrüne Bodendecker

Vor allem Hänge und kleine Böschungen kannst du mit immergrünen Bodendeckern bepflanzen.

  • Schneide beim Efeu gleich nach dem Einpflanzen die Triebe zurück. Das fördert das Wachstum der Pflanzen. Beim Efeu genügt es, wenn du 4 Pflanzen pro m² einsetzt. Der Efeu braucht 1 – 2 Jahre bis er so richtig loslegt.
  • Der Teppich-Wacholder ist eigentlich ein niedriges Gehölz, zählt aber auch zu den Bodendeckern. Für Böschungen und Mauern in sonnigen Lagen ist die langsam kriechende Pflanze bestens geeignet.
  • Auch die Kissen-Eibe deckt den Boden bestens ab, kann aber bis zu 1 m hoch und 4 m breit werden. Die Kissen-Eibe wächst extrem langsam und ist gut schnittverträglich. Das Gehölz eignet sich sehr gut zur Flächenbegrünung, Unterpflanzung von Bäumen sowie für Stein- und Heidegärten.

Prächtig blühende Polsterstauden

Mit den bodendeckenden Polsterstauden kannst du deinen Garten effektvoll gestalten. Egal ob du die Flächen mit bunt oder in harmonischen Farbtönen anlegst.

  • Bergpolster sind anspruchslose Pflanzen, die sich sehr schnell ausbreiten. Die gelb-roten Blüten locken Bienen an und sind ein hübsches Schmuckwerk.
  • Das unkomplizierte Steinkraut besteht aus gelben Blütenköpfen und ist ein Bienenmagnet.
  • Die violetten oder weißen Blüten der Zwergglockenblumen sind sternförmig und breiten sich recht schnell aus. Selbst auf schattigen Plätzen und über Steinmauern.
  • Blaukissen gibt es nicht nur mit blauen, sondern auch mit weißen, rosa oder roten Blüten. Wie die meisten Bodendecker sind sie anspruchslos und bilden große Polster.
  • Sternmoos ist eigentlich kein Moosgewächs, sieht aber so aus. Die Stauden mit weißen Blüten sind auch ideal zum Füllen von Fugen. Beachte nur, dass sie sich schnell ausbreiten und daher eine Beetbegrenzung brauchen. Du kannst sogar darauf gehen.
  • Der Mauerpfeffer verträgt Hitze sehr gut und bevorzugt daher einen sonnigen Standort. Er ist nicht gerade zum Fußballspielen geeignet, aber man kann über die Pflanze hin und wieder drüber gehen.
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Echte Teppichböden – betreten erlaubt

Normalerweise sollte man über Bodendecker nicht gehen. Es gibt aber welche, die du betreten darfst. Dazu zählt z.B. der Fiederpolster. Er bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und innerhalb kürzester Zeit bildet er mit den niederliegenden farnartigen Trieben einen dichten Teppich.

Die Kriechende Teppichverbene kann durchaus den Rasen ersetzen. Die Pflanze wächst sehr schnell und benötigt in sonnigen Lagen keinen Schnitt. Nur an schattigen Plätzen muss sie ein bisschen gekürzt werden oder wenn sie über die Raseneinfassung wächst. Von Ende Mai bis Winteranfang zeigt sich die Pflanze mit wunderschönen kleinen Blüten in zartem Rosa.

Geringer Pflegeaufwand, große Wirkung

Zu Beginn, wenn der Boden noch nicht vollkommen verwachsen ist, solltest du die Bodendecker regelmäßig gießen. Ist der Boden mit dem Pflanzen abgedeckt, dann verdunstet nicht mehr so viel Wasser und die Wasserzufuhr kann deutlich reduziert werden. Beachte aber, dass nur die winterharten Bodendecker, die ihre Blätter behalten, das Unkraut unterdrücken.

Dünge die Bodendecker im zeitigen Frühjahr und eventuell im Sommer am besten mit einem Langzeitdünger. Das spart Zeit, da du nicht so oft düngen musst.Verwende zum Düngen am besten organischen Dünger (Hornspäne oder angelagerten Kompost).

Wenn nötig, dann schneide die Bodendecker mit der Garten- oder Heckenschere zurück. Sie vertragen alle 2 – 3 Jahre durchaus einen Radikalschnitt. Das schadet ihnen nicht. Ganz im Gegenteil, das regt zu einem starken Neuaustrieb an.

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