Wundervolle Pfingstrosen

Egal, ob sie im Vorgarten, im Blumenbeet oder in Einzelstellung im Garten wächst: Die wunderschöne Pfingstrose ist überall ein Blickfang. Diese Zierpflanze erfreut uns schon im Mai mit ihren dichtgefüllten und farbenprächtigen Blüten.

Schon seit langer Zeit werden Pfingstrosen als Gartenpflanzen genutzt. Die Bauernpfingstrose ist die bekannteste und beliebteste Pfingstrose. Sie schmückt schon im zeitigen Frühjahr mit ihren prächtigen Blüten in Weiß, Rosa, Gelb oder Rot den Garten.

Da kommt sie her

Die Bauern-Pfingstrose (Paeonia officinalis) kommt aus dem Mittelmeerraum. Seit einigen Jahren sieht man auch die Edel-Pfingstrose mit ihren großen Blüten immer öfter in Gärten blühen. Diese Zierpflanze stammt aus Asien. Von ihr gibt es über 2000 Arten.

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Pfingstrosen brauchen Stammplätze

Ein sonniges oder noch besser, ein halbschattiges Plätzchen, ist ideal für die pflegeleichte Pfingstrose. Sie erreicht eine Wuchshöhe zwischen 40 und 60 cm. Der Boden sollte leicht sauer bzw. lehmig sowie humus- und nährstoffreich sein.

Die beste Pflanzzeit ist der Herbst. Containerpflanzen kannst du auch im Frühjahr einsetzen.

Tipp: Pflanze die Pfingstrosen nicht zu tief ein. Bei Container-Pflanzen ist es einfach. Setze sie genauso tief wie sie im Topf waren ein.

Überlege dir gut, wo du deine Pfingstrose einpflanzt. Strauchpfingstrosen können bis zu 2 m werden und können es dir übel nehmen, wenn du sie nach ein paar Jahren woanders hinsetzen willst. Pfingstrosen blühen dann jahrelang, oder im schlimmsten Fall, überhaupt nicht mehr. Lässt sich eine Verpflanzung dennoch nicht vermeiden, so teile den Wurzelstock. Pflanzen mit kleineren Wurzelballen schaffen den Neustart besser.

Die Umpflanzung sollte Ende August oder Anfang September erfolgen, wenn die größte Hitze vorbei ist. Außerdem hat die Pflanze in dieser Zeit eine Ruhephase. Aber auch mit dieser Methode könnte es sein, dass sie erst nach 2 – 3 Jahren wieder zu blühen anfängt.

Krankheiten und Schädlinge

Die robustesten Pfingstrosen sind die Bauernpfingstrosen. Alle anderen Pfingstrosen-Arten kämpfen oft gegen verschiedene Pilzkrankheiten.

Gerne krabbeln Ameisen auf den Blüten herum. Die kleinen Tierchen schaden der Pflanzen nicht. Sie fressen nur den klebrigen Zucker, den die Knospen bilden.

Der Grauschimmelpilz ist die am häufigsten an Pfingstrosen auftretende Krankheit. Strauchpfingstrosen kannst du vorbeugend mit Pflanzenstärkungsmittel besprühen. Hat der Grauschimmel die Pfingstrose bereits erwischt, dann hilft nur mehr ein Radikalschnitt. Schneide den kranken Trieb bis ins gesunde Holz zurück. Würde man dies nicht tun, stirbt die Pfingstrose.

Staudenpfingstrosen kämpfen mit 2 Arten von Befall: Der Pilz kann die Knospen erwischen und/oder einzelne Triebe. Auch hier hilft nur ein Pflanzenschutzmittel auf die Knospen zu sprühen. Schneide die Triebe bis ins gesunden Holz zurück, damit die Pflanze überleben kann.

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Pflegetipps

Pfingstrosen sind robuste Pflanzen. Jedoch im Frühjahr, vor der Blütezeit, sollten sie nicht zu trocken stehen. Es schadet daher nicht, wenn du sie ab und zu wässerst.

Die Blühzeit erstreckt sich von April bis Juni. Die wunderschönen fülligen, aber schweren Blüten haben manches Mal das Problem, dass die Stängel sie nicht tragen. Du kannst sie unterstützen indem du Stäbe oder Staudenstützen in die Erde setzt und die Stängel daran bindest.

Pfingstrosen benötigen 2 Mal jährlich eine Düngung: Gleich nach dem Austrieb und kurz nach der Blüte. Verwende am besten den Immergrün Surfiniendünger, Hornspäne oder Hornmehl (alle Produkte bekommst du in deinem Lagerhaus oder im Lagerhaus Online Shop) und halte dich genau an die Angaben die auf den Verpackungen stehen.

Im Herbst kannst du die Staudenpfingstrosen eine Handbreit über dem Boden abschneiden. Trage dann auf die Schnittstelle ein Wundverschlussmittel auf. Der radikale Rückschnitt (bitte nur die Pfingstrosen zurückschneiden, die jedes Jahr neu austreiben) hat den Vorteil, dass sie vom Grauschimmel verschont bleiben. Denn der Pilz überwintert an den Blättern und ist eine große Gefahr für die Pflanze. Besitzt du Strauchpfingstrosen, so darfst du diese nicht schneiden.

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