Zimmerpflanzen im Winter

Trockene Heizungsluft und wenig Tageslicht können Zimmerpflanzen ganz schön stressen. Dadurch sind sie auch anfällig für Schädlinge. Damit deine Pflanzen unbeschadet durch den Winter kommen, verwöhne sie mit einem besonderen Pflegeprogramm.

Der ideale Platz für deine Pflanzen

Zimmerpflanzen bevorzugen im Winter einen kühlen Standort. Aus lauter Liebe zu den Pflanzen musst du weder im Wohnzimmer frieren, noch alle deine Pflanzen in einen kühlen Raum transportieren und kahle Wände anstarren. Es genügt, wenn du in der Nacht die Raumtemperatur etwas absenkst. Denn die trockene und warme Luft begünstigt den Schädlingsbefall (z.B. Spinnmilben).

Pflanzen benötigen Licht. Im Winter nicht so einfach das umzusetzen, da es spät hell und zeitig finster wird. Es ist auch keine besonders gute Idee die Pflanzen direkt ans Fenster zu stellen, da die Scheiben Kälte abstrahlen. Wenn der Wohnraum auch tagsüber eher dunkel bleibt, kannst du künstliche Lichtquellen schaffen. Es gibt für Pflanzen spezielle Tageslicht-Lampen. Diese schalte nur tagsüber ein, denn die Pflanzen benötigen weiterhin einen normalen Tag/Nacht-Rhythmus. Am besten verwendest du für diesen Zweck eine Zeitschaltuhr.

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Die Raumluftfeuchtigkeit beachten

Ob die Luftfeuchtigkeit (40 – 60 %) für die Pflanzen ideal ist, kannst du mit einem Hygrometer messen. Bei zu trockener Luft sprühe die Blätter mit warmem, kalkarmem Wasser an. Sie verlieren dadurch weniger Feuchtigkeit. Beachte auch, dass sich der feine Sprühnebel nicht nur auf den Blättern, sondern auch auf den Möbeln und Boden absetzt. Stell die Pflanzen am besten auf einen Fliesenboden und besprühe sie dort. Nach einer kurzen Trockenzeit kannst du sie wieder an ihren Platz geben.

Leider setzt sich auch Staub auf den Blättern ab. Stelle die Pflanzen alle 1 – 2 Monate in die Badewanne oder in die Dusche und brause sie mit lauwarmem Wasser ab. Decke vorher beim Pflanztopf die Erde ab, damit sie während des Abbrausens nicht durchnässt wird. Anschließend solltest du großblättrige Pflanzen mit einem Tuch vorsichtig abwischen.Bei kleineren Blättern könnte das Unterfangen etwas mühsam werden. Brause daher die kleinblättrigen Pflanzen in kürzeren Abständen ab, damit sich keine dicke Staubschicht bilden kann. Die Reinigung tut nicht nur der Pflanze, sondern auch dem Raumklima gut, da die Pflanze wieder mehr Sauerstoff über die Blätter abgeben kann.

Gießen und düngen

Bevor du die Pflanzen gießt, mache am besten die Fingerprobe. D.h. stecke einen Finger in die Erde. Fühlt sich die Erde erst in 2 cm Tiefe feucht an, dann ist es Zeit zum Gießen. Im Winter bekommen die Pflanzen weniger Wasser als im Sommer. Wenn du eine Fußbodenheizung hast, dann könnte es sein, dass die Pflanzen dennoch etwas mehr Wasser benötigen.

Im Winter ist der Düngerbedarf bei Pflanzen auch weniger als im Frühjahr und im Sommer, da viele von ihnen das Wachstum einstellen. Beachte bitte die Angaben auf den Düngeverpackungen und halt dich bitte genau daran. Nur bei winterblühenden Pflanzen, wie z.B. bei der Orchidee, Amaryllis oder beim Weihnachtsstern ist das Düngeverhalten anders. Diese Pflanzen benötigen mehr Kraft und daher auch mehr Dünger.

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Auf Schädlinge kontrollieren

Pass im Winter auf Schädlinge auf. Schildläuse lassen sich gerne auf Blättern (z.B. Blattansätze oder Blattunterseite) von Orchideen, Zitrusbäumen, Palmen oder Ficusen nieder. Die klebrige Flüssigkeit (Honigtau), die sie abgeben, verklebt die Blätter und schwächt die Pflanze. Kontrolliere am besten wöchentlich deine Pflanzen auf einen eventuellen Befall. Hast du Schädlinge entdeckt, dann behandle sie gleich mit einem Pflanzenschutzmittel, damit sich die Schädlinge nicht vermehren und auf andere Pflanzen übergreifen.

Tipp: Pflanzen, die von Schädlingen befallen sind, solltest du sofort von den anderen Pflanzen wegstellen. Erst nach erfolgreicher Behandlung dürfen sie wieder zu den anderen.

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