Da haben wir den Salat

Im Mai und Juni kommt es in deinem Garten oder auf dem Balkon immer wieder zur Salatschwemme? Und im Hochsommer geht dir dann oft der Salat aus? Die Lösung ist einfach: Salate müssen alle zwei bis drei Wochen gesät werden, dann wachsen und reifen sie gestaffelt.

Die richtige Sortenauswahl

Neben dem gestaffelten Anbau spielt auch die Sorten- und Artenwahl eine wichtige Rolle. Damit du ganzjährig Salat ernten kannst, brauchst du Kopf- und Pflücksalate im Frühling und Sommer, für den Herbst Endivien und Zichorien und im Winter Asia-Salate und Feldsalat (in deinem Lagerhaus und im Lagerhaus Online Shop findest du eine große Salatauswahl).

Oder du lagerst Zuckerhut und Chinakohl ein, um das ganze Jahr versorgt zu sein.

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Für einen guten Start

Auf die ersten Salate im Frühling freuen wir uns am meisten. Butterkopfsalate kannst du direkt ins Früh- oder geschützte Hochbeet pflanzen, je nach Region und Witterung in den Monaten Februar, März oder April. Ab Mai genießt du bereits die ersten zarten Blätter! Haben Wintersalate bei dir überdauert, dann erntest du sogar noch früher. Asia-Salate kannst du außerdem schon ab März säen und etwa acht Wochen später ernten.

Die meisten Salate wie ´Forellenschluss` (Binde- oder Romanasalat), ´Maikönig`(Kopfsalat) oder ´Venezianer` (Pflücksalat) erntest du im Spätfrühling bzw. Frühsommer (Mai und Juni), wenn du sie zwischen Ende April und Anfang Mai direkt ins Freiland setzt.

Sommer, Sonne und Salat

Damit nach der Salatschwemme im Frühling nicht das übliche Sommerloch entsteht, sorgst du diesmal rechtzeitig vor. Wenn die Frühjahrssalate abgeerntet, aber die Herbstsalate noch nicht erntereif sind, kannst du die Lücke mit einer speziellen Saatgutmischung schließen, wie z.B. der Neudorff WildgärtnerGenuss Wild Salat, ein frische Sommersalatmischung. Die Wildpflanzen wie Hirschhornwegerich, Wilde Rauke, Sauerampfer, kleiner Wiesenknopf, Spitzwegerich sowie Krauser Basilikum können schon nach wenigen Wochen geerntet werden. Ideal dafür ist ein halbschattiges Beet. Zwischen Mai und Juni darfst du nur schossfeste Sorten wie etwa ´Grazer Krauthäuptel` aussäen.

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Vitamine im Herbst

Im September und Oktober schöpfst du mit Lactuca-Salaten (dazu zählen alle Salate der Art Lactuca sativa wie Butterkopfsalate, Krachsalat, Romana- und Pflücksalat), Endivien und Zichorien aus dem Vollen.

Lactuca-Salate säst du im Sommer und pflanzt sie dann zwischen Mitte Juli und Mitte August. Die Saatschalen stellst du an einen schattigen Platz, da Salate über 22 °C nicht keimen. Du kannst probieren, die Saatrillen vor dem Anbau mit eiskaltem Wasser zu wässern, damit es die Samen zumindest vorübergehend kühler haben. In heißen Sommern gedeihen deine Herbstsalate auch nur, wenn du sie hinter oder unter beschattenden Kulturen wie Stangenbohnen, Mais oder Beerensträuchern ziehst.

Zichorien und Endivien säst du Mitte bis Ende Juni in Erdpresstöpfe oder Aussaatschalen. Spätestens Mitte August setzt du dann die Pflänzchen aus. Sehr hitzeresistent ist die Frisée-Endivien-Sorte ´Grüne Krause`. Frisée-Endivien reagieren allerdings empfindlicher auf die feucht-kalte Herbstwitterung als die grobblättrigen Escariol-Endivien.

Radicchio, einen Zichoriensalat wie auch Chicorée und Zuckerhut, säst du Anfang bis Mitte Juli, in kühleren Regionen auch schon Ende Juni. Manche Sorten sind bis minus 7 °C frostfest und können im Herbst noch lange im Beet bleiben. Endivien sind weniger frostfest als Zichorien.

Lagerbarer Salat

Lagerbar sind Zuckerhut und Chinakohl, die du im Herbst erntest. Sie bilden die Brücke zwischen Herbst- und Wintersalaten, beide brauchen viel Platz, um große Köpfe zu entwickeln. Zuckerhut ist bis minus 10 °C frostfest und kann daher lange auf dem Beet stehen bleiben. Auch für alpine Lagen eignet sich dieser Salat. Zuckerhut säst du Anfang Juli in Saatschalen und pflanzt ihn Ende Juli bis Mitte August aus. Ab November erntest du ihn direkt vom Beet, seine Köpfe können bis zu 2 kg wiegen. Bei der Lagerung trocknet das äußere Blatt ein, die inneren Blätter aber bleiben knackig frisch.

Für die Winterernte von Chinakohl säst du Ende Juli/Anfang August bei einem Reihenabstand von 50 bis 60 cm direkt ins Beet und versorgst den Boden davor noch mit etwas reifem Kompost. Nach der Keimung vereinzelst du die Pflänzchen auf 10 bis 15 cm. Du erntest und lagerst Chinakohl genauso wie Zuckerhut.

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Ernte im Schnee

Der Trend zum Wintergemüse ist ungebrochen. Draußen stehen bleiben dürfen, sogar bei Frost, Winterkresse und Feld- oder Vogerlsalat. Winterkresse säst du im August auf halbschattige Plätze im Reihenabstand von 20 cm. Ernten kannst du blattweise ab Oktober.

Dem Feldsalat ist es im Sommer zu heiß; in dieser Zeit solltest du bewusst auf ihn verzichten. Seine Saison beginnt im Spätsommer mit der ersten Aussaat Mitte August direkt ins Beet. Botanisch gesehen gehört er zu den Baldriangewächsen und ist aufgrund seiner Frostfestigkeit bis minus 20 °C ein echter Klassiker als Wintersalat.

Salat auf dem Balkon

Auf dem Balkon gedeihen Salate immer gut, denn sie finden hier meist bessere Bedingungen vor als im Gemüsegarten. Fern jeder Konkurrenz wachsen sie ungestört in voller Sonne, und im dritten Stock eines Hauses oder höher findet auch keine Schnecke den Weg, um die zarten Blätter binnen einer Nacht abzuraspeln. Nach spätestens sechs Wochen erschöpfen sich jedoch selbst die Pflücksalate; sie neigen dann dazu, in die Höhe zu schießen. Hast du aber im Nachbarkistchen zeitversetzt den nächsten Satz angesät, musst du die Ernte nicht unterbrechen. Mit sechs Kistchen, die ab April alle 5 bis 6 Wochen angesät werden, kannst du bis in den Oktober frischen Salat ernten.

Salat gedeiht in Töpfen wie in Kisten, aber auch in schmalen Blumenkästen lässt er sich ziehen, denn er braucht keinen großen Wurzelraum. Seine untersten Blätter ragen über die Gefäßkante und faulen hier nicht, was ein Vorteil ist. Bevorzuge Pflücksalate, weil sie, sorgsam von außen nach innen geerntet, immer weitere Blätter bilden. Sorten wie ´Baby Leaf`, ´Eichblatt` ´Lollo Rossa` und ´Lollo Bionda` entwickeln eine gekrauste Struktur, schöne Blattzeichnungen oder sind ganz rot gefärbt. Wenn du deine Salate gemischt setzt, kannst du die Befüllung für die bunte Salatschüssel gleich vor Ort in der richtigen Zusammenstellung ernten.

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