Gartenabfälle häckseln & verwerten

Egal, ob du einen kleinen oder großen Garten hast: Wo Bäume und Sträucher wachsen, fallen auch Gartenabfälle an. Mit einem Gartenhäcksler kannst du die Pflanzenabfälle biologisch und platzsparend wiederverwerten.

100 % natürlicher Dünger

Der Herbst und das Frühjahr sind ideal, um Bäume und Sträucher zu schneiden. Wohin mit dem vielen Material? Der Platz im Kompost oder im Biomüll ist oft nur begrenzt. Mit einem Gartenhäcksler ist das Problem schnell gelöst. Das hat den Vorteil, dass du Äste, Zweige und Blätter sinnvoll nutzen kannst.

Hinweis: Verwende nur gesunde Pflanzenteile zum Häckseln. Schädlinge oder Pilze an Pflanzenteilen überstehen den Winter und befallen dann gesunde Pflanzen im nächsten Jahr. Krankes Material gehört in die Biotonne.

Das natürliche Häckselmaterial kannst du dann auf Beeten und unter Sträuchern verteilen. Es schützt die Flächen vorm  Austrocknen und reduziert das Unkrautwachstum.

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Welcher Häcksler?

Zum Häckseln kannst du einen Messerhäcksler oder einen Walzenhäcksler, entweder mit Strom oder Benzin angetrieben, verwenden.

Für besonders dicke Äste empfiehlt es sich, einen Häcksler mit Benzinmotor zu verwenden. Mit mehr Leistung sind auch große Mengen an Baumabfällen kein Problem. Außerdem benötigst du keine Steckdose.

Für kleinere Gärten sind Elektrohäcksler völlig ausreichend. Diese schaffen Äste mit einer Durchschnittsstärke von 4,5 cm zu zerkleinern.

  • Der  Messerhäcksler zerschneidet bei hoher Drehzahl und Geschwindigkeit Äste in kleine Teile. Die Lärmbelästigung ist dabei sehr hoch. Beim Schnitt entsteht gutes Mulchmaterial, das langsam verrottet. Ideal zum Häckseln von kleinen und weichen Pflanzenteilen.
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  • Wesentlich leiser sind Walzenhäcksler. Das werden dir nicht nur deine Nachbarn danken, sondern auch deine Ohren. Abgesehen davon, solltest du beim Häckseln auf jeden Fall einen Gehörschutz, Schutzbrille, festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe tragen. Walzenhäcksler benötigen mehr Zeit, da der Gartenabfall nicht zerschnitten, sondern zerquetscht wird. Das Ergebnis eignet sich auch perfekt für den Komposthaufen. Die Walzenhäcksler sind für Äste mit einer Durchschnittsstärke von ca. 4,5 cm bestens geeignet.

Vorbereitung

  • Stelle den Häcksler auf einer ebenen Fläche auf. Wenn möglich, den elektrischen Häcksler in der Nähe einer Steckdose.
  • Verwende am besten nur trockene Pflanzenteile, da diese die Maschine nicht verkleben.
  • Achte darauf, dass die Zweige bei einem Kleinhäcksler nicht dicker als durchschnittlich 4,5 cm sind.
  • Bevor du die Äste in den Häcksler schiebst, befreie sie von Erde und Wurzelballen sowie von Fremdkörpern (Plastik, Schnüre …).
  • Kürze längere Äste, damit du sie leichter in den Häcksler schieben kannst.
  • Nicht vergessen: Schutzkleidung anziehen und Gehörschutz aufsetzen!
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Häckselgut für den Kompost

Du wirst sehen: Aus 1 m³ Äste und Zweige bleibt nur wenig Häckselmaterial über. Einfach toll: Du kannst das Gehäckselte auf den Kompost zwischen Küchen-  und Gartenabfälle geben. Das Häckselmaterial lockert auf und verhindert ein Verdichten des Kompostes.

Mische den Rasenschnitt, bevor er auf den Kompost kommt, mit dem Häckselmaterial im Verhältnis 1:1, damit genügend Luft dazu kommt und er schneller verrottet. Gib aber nie mehr als ca. 10 cm Rasenschnitt auf den Kompost, sonst beginnt er zu gären.

Häckselmaterial für Beete und Sträucher

Verteile das gehäckselte Material ca. 10 cm hoch als Mulchmaterial unter Sträucher, Gehölze und Bäume. Es schützt den Boden vor dem Austrocknen und hemmt das Unkrautwachstum.

Das Material ist auch ideal für Beete. Bevor du das zerkleinerte Holz darauf verteilst, streue Bio-Hornspäne von Immergrün (gibt’s im Lagerhaus) aus. Damit verhinderst du einen Stickstoffmangel.  Auch hier kannst du das Häckselgut 10 cm hoch aufschütten.

Nach der Arbeit

Ziehe immer zuerst den Stecker, bevor du das Gerät reinigst und anschließend an einem trockenen Ort verstaust.

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