Grenze deinen Rasen ab

Warum du die Ränder deines Rasens abgrenzen solltest hat vor allem einen praktischen Grund: Es macht das Rasenmähen einfach. Da Rasenkanten auch zum Gesamtbild deines Gartens passen sollten, haben wir für dich ein paar Ideen gesammelt.

Günstig, aber aufwändig: die englische Rasenkante

Die englische Rasenkante ist zeitaufwändig. Sieht aber, wenn sie exakt ausgestochen wird, einfach toll aus. Damit der Übergang vom Rasen zum Beet immer scharf abgegrenzt ist, solltest du die Prozedur alle 4 – 6 Wochen durchführen.

Zum Abschneiden der Kanten verwende am besten einen Rasenkantenschneider oder scharfen Spaten. Damit lange Strecken auch gerade abgestochen werden, kannst du ein Brett zur Hilfe nehmen und entlang der geplanten Linie legen. Eine gespannte Schnur ist genauso hilfreich.

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Rasenkanten mit Pflastersteinen abgrenzen

Beim Verlegen von Pflastersteinen brauchst du nur einmal etwas Zeit investieren – natürlich auch ein bisschen Geld. Grabe mit einem Spaten entlang der Rasenkante eine ca. 10 cm tiefe Künette.

Damit sich das Unkraut nicht so schnell breit macht, lege ein unkrauthemmendes Vlies in den Graben. Auf das Vlies kommt eine ca. 3 cm dicke Kiesschicht. Jetzt kannst du darauf die Pflastersteine verlegen. Die Steine sollen mit der Erdoberfläche des Rasens abschließen.

Mit Hilfe eines Gummihammers kannst du die Steine vorsichtig in die richtige Position klopfen. Benütze zum Verlegen eine Wasserwaage, damit die Steine in einer Ebenen liegen.

Fülle dann den Abstand zwischen den Steinen mit Fugensand auf. Fertig ist die gepflasterte Rasengrenze. Ab jetzt nie mehr mühsames Rasenkanten Schneiden. Das spart Zeit!

Mähkanten verlegen

Mähkanten werden mit der Erdoberfläche des Rasens verlegt. Du kannst mit dem Rasenmäher darüberfahren und ersparst dir dadurch den Kantenschnitt. Durch ihre Form (auf der einen Seite abgerundet, auf der anderen Seite gibt’s das Gegenstück dazu) lassen sie sich individuell verlegen – von geraden Linien über Kurven bis zu Kreisen.

Die Auswahl ist groß, denn Betonmähkanten gibt es in verschiedenen Längen und Farben.

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Abgrenzungen aus Metall

Wenn es wirklich schnell gehen soll und es dir nichts ausmacht, wenn du die Rasenkanten nach dem Mähen mit einem Trimmer ein bisschen nachmähst, dann verlege Mähkanten aus Edelstahl zwischen Rasen und Beet bzw. Weg. Eine Auswahl an Mähkanten erhältst du in deinem Lagerhaus oder im Lagerhaus Online Shop.

Die günstigere Variante sind Materialien aus verzinktem Stahlblech oder Corten-Stahl.

So geht’s:

Lege dir die Metall-Abgrenzungen gleich dort auf, wo du sie einsetzen möchtest. Hast du ein System zum Zusammenschrauben, dann erledige das gleich vor Ort. Bei weichem Boden geht das Verlegen besonders schnell.

Klopfe die Rasenkanten vorsichtig mit einem Gummihammer in die Erde. Sicherheitshalber lege ein Holzstück auf die Oberkante, damit du die Kanten beim Reinklopfen vor Dellen schützt. Bei harten Böden ist es besser, wenn du mit dem Spaten vorstichst.

Um dir die Entscheidung leichter zu machen, welches Material für dein Vorhaben am besten passt, gibt’s hier einen Überblick.

  • Edelstahl:
    Edelstahl ist robust und stabil, lässt sich aber nicht sehr gut biegen. Ideal für gerade Kanten. Für geschwungene Linien weniger geeignet.
    A
  • Stahlblech verzinkt:
    Da Stahlblech leicht und flexibel ist, solltest du mit einem Spaten vorstechen, das Blech einsetzen und mit Erde wieder auffüllen. So verhinderst du ungewollte Beulen und Dellen.
    A
  • Aluminium:
    Das verrottungsfreie Aluminium lässt sich gut verarbeiten (verbiegen) und ist langlebig. Manche Rasenkanten sind mit Versteifungskanten ausgestattet. Das heißt nicht, dass sie sich nicht mehr verformen lassen, sondern dass das Einschlagen, durch die Verhärtung im unteren Bereich, leichter geht.
    A
  • Cortenstahl:
    Cortenstahl ist in den letzten Jahren stark in Mode gekommen. Der Stahl ist korrosionsbeständig und durch die rostige Optik ein toller Blickfang.
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Holz, Kunststoff und Gabionen halten den Rasen fern

Runde oder halbrunde imprägnierte Hölzer passen bestens in Naturgärten. Die halbrunden Palisaden kannst du mit einem Gummihammer direkt in die Erde einschlagen, vorausgesetzt du hast einen weichen Boden. Bei Lehmböden z.B. solltest du wieder vorstechen. Für Rundhölzer gräbst du einen kleinen Graben. Damit das Holz nicht so schnell verrottet, kannst du Vlies zwischen die Hölzer und Erde geben.

Rasenkanten aus Kunststoff sind sehr preiswert und es gibt sie in vielen Farben (terracotta, braun oder anthrazit). Die meisten Modelle haben Erdspieße und sind daher besonders leicht und schnell zu verlegen. Manche haben eine Fläche vor den Palisaden, damit man mit dem Rasenmäher gut bis zur Kante mähen kann.

Du kennst sicher die Drahtkörbe, gefüllt mit Steinen, die vor allem als Zäune und Sichtschutz verwendet werden. Die sogenannten Gabionen gibt es auch in niedriger Version. Du kannst die Drahtkörbe, bevor sie gefüllt werden, nach Bedarf biegen. Dann erst werden sie mit Steinen deiner Wahl gefüllt. Die kleinen Steinkörbe sind ein besonderer Hingucker in deinem Garten.

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