Rosenarten

Heißgeliebte Rosen: lässt du dich auch gerne von der Vielfalt an Rosensorten verlocken? Irgendwo findet sich im Garten doch immer noch Platz für eine neue Rose, und sogar auf der Terrasse in einem großen Topf kommen manche gut zurecht. Aber welche Rosenart passt am besten zu dir?

Rosenarten

  • Edelrosen (Teehybriden)
    tragen große, gefüllte Einzelblüten, meist an einem langen Stiel; viele Sorten duften.
  • Strauchrosen
    blühen mit zahlreichen, in Büscheln zusammengefassten Einzelblüten, zum Teil mehrmals.
  • Kletter- und Ramblerrosen
    brauchen ein Klettergerüst, an dem sie hochgezogen werden. Kletterrosen erreichen bis zu 4 m Wuchshöhe. Die extrem stark wachsenden Ramblerrosen erobern im Nu uralte Bäume, schmücken sich mit hunderten Blüten und können bis zu 12 Meter Höhe erreichen.
  • Zwergrosen
    sind als kleinbleibende Rosen besonders für Gefäße und Balkonbepflanzungen ideal.
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  • Bodendeckerrosen
    eignen sich für Flächenbepflanzungen in sonniger Lage und sind sehr robust; der Schnitt ist sogar mit der Heckenschere möglich.
  • Englische Rosen
    sind eine Kreuzung zwischen den duftenden alten Rosen und den robusteren, vor allem aber mehrmals blühenden modernen Edelrosen. Sie zeigen sich widerstandsfähig und wenig empfindlich, dabei reich an Blüten und oft auch duftend.
  • Wildrosen
    die ursprünglichen Rosenformen, sind ebenso robust und pflegeleicht. Von ihnen gibt es heute auch schöne Zuchtformen, z.B. von Essigrose, Kartoffelrose und Bibernellrose. Viele vertragen sogar halbschattige Standorte und alle zeigen attraktive Hagebutten im Herbst.

Die richtige Sorte finden

Eine gut überlegte Sortenwahl macht sich mit gesunden Rosen bezahlt. Wenn du dir Zeit nehmen kannst, vergleiche Rosensorten in einem Rosen-Schaugarten.

Die österreichische Rosenprüfung (ÖRP) zeichnet Sorten aus, die gesund wachsen und für unser Klima geeignet sind. Für Deutschland gibt die „ADR-Prüfung“ Auskunft über Qualität und Widerstandsfähigkeit von Rosen. Auch darunter finden sich viele für unsere Gärten empfehlenswerte Sorten.

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Dann kann gepflanzt werden!

Alle Rosen lieben einen lockeren, tiefgründigen Boden und einen sonnigen, aber luftigen und nicht zu heißen Platz. Wichtig ist, dass Blätter und Blüten nach Regenfällen und vom Tau gut abtrocknen können, damit Pilzkrankheiten vorgebeugt wird.

Eine alte Gärtnerregel sagt: „Pflanze nie Rose nach Rose!“, denn die neue Rose tut sich am Standort einer alten schwer. Grund dafür ist die „Bodenmüdigkeit“: Rosen entziehen über Jahre dem Boden einseitig Nährstoffe, zusätzlich enthalten Wurzelreste der gerodeten Pflanze Wirkstoffe, die sich auf die nachfolgenden Rosen wuchshemmend auswirken. Die richtigen Pflanzzeiten für Rosen sind das Frühjahr oder der Herbst.

Rosen im Topf ziehen

Im Vorgarten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse – manchmal steht nur ein Topf zur Verfügung, um einer Rose Wurzelraum zu geben. Mit der richtigen Wahl kompakt wachsender Sorten gelingt dir auch das. Nicht immer aber blühen sie bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.

Rosen brauchen als Tiefwurzler ein Gefäß mit mindestens 60 cm Höhe, das über ein Abzugsloch für überschüssiges Wasser verfügt.

In den Topf gibst du zunächst eine Drainageschicht aus Tonscherben alter Blumentöpfe, aus Kies oder Tongranulat. Das Gefäß muss auf Tonfüßen oder Ziegelsteinen stehen, damit das Wasser auch gut abrinnen kann.

Auf kleinem Wurzelraum ist gute Erde besonders wichtig, daher empfiehlt es sich, spezielle Rosenerde aus dem Fachhandel zu verwenden.

In den folgenden Jahren entfernst du im Frühling jeweils die obersten ca. 10 cm Erde und ersetzt sie durch reifen Kompost.

Im Winter packst du das Gefäß in Jutesäcke und füllst die Zwischenräume mit Laub, Stroh oder Styropor aus, um sie vor Frost zu schützen.

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